Seelsorge

Sorgen kann man teilen. 

Manchmal tut ein Gespräch mit einem nicht unmittelbar verbundenen Menschen einfach gut. Vor allem dann, wenn einen Fragen umtreiben, ganz gleich ob seelische, religiöse oder auch einfach lebenspraktische. Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer stehen Ihnen als Gesprächspartner gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten aller Seelsorger und sozialen Dienste in München finden Sie hier.

Sollten wir in einem dringendem Notfall mal nicht erreichbar sein, können Sie auch die deutschlandweite Telefon-Seelsorge 24h kostenfrei nutzen:

0800 / 111 0 111        

0800 / 111 0 222

Der Seelsorgebus steht jetzt auch vor der Adventskirche

„Was ist ein Seelsorgebus?“, wird sich jetzt wohl manch eine/r fragen.

Wenn immer weniger Menschen zu uns in die Kirche kommen,

dann gehen wir eben zu ihnen.

So wie Jesus, der in Israel von Dorf zu Dorf gewandert ist, und so an die Orte kam, an denen die Menschen gewohnt haben. Er hat sie aufgesucht und ihre Lebenssituation ernstgenommen (Armut, Krankheit, Tod und Trauer, Isolation).

Seine Zuwendung, sein Ernstnehmen und die Liebe, die er ihnen erwiesen hat, hat vielen Menschen neue Kraft und eine neue Perspektive geschenkt. Ähnliches wollen wir mit unserem Seelsorgemobil verwirklichen.

Daher hat ein Projektteam vom Pfarrverband West unter der Leitung von Pastoralreferent Johannes van  Kruijsbergen, die Idee vom „Seelsorgebus“ vor ca. 1 ½ Jahren in die Tat umgesetzt. In dem Konzept heißt es:

Als katholische Kirche vor Ort in den Münchner Stadtteilen Westkreuz, Neuaubing und Freiham, wollen wir einen Schwerpunkt auf die Seelsorge legen.

Deshalb wollen wir zusätzlich zu unseren kirchlichen Angeboten unserer drei Pfarreien, als Seelsorger und Gemeindemitglieder zu den Menschen auf die Straße kommen. Dazu wollen wir mit einem Campingbus als Seelsorgemobil an verschiedenen Orten, Plätzen, Parks, Friedhöfen, Einkaufszentren, S-Bahnstationen, … Halt machen und den Menschen, die vorbei kommen, das Angebot machen, von sich zu erzählen.

 

Wir wollen nicht für die Kirche missionieren, sondern die Frage: ‚Wie geht´s dir?‘ ehrlich und mit offenem Ohr stellen. Denn uns ist aufgefallen, dass viele Menschen in ihrem Leben emotionale und existenzielle Themen mit sich herumtragen, diese aber im Alltag oft keinen Platz haben, bzw. es oft keine passende Person gibt, der man davon erzählen will und kann.

Dafür wollen wir ein offenes Ohr anbieten, ohne gleich eine Lösung parat zu haben. Wir wollen die Menschen mit ihren Sorgen ernstnehmen und ihnen so Wertschätzung und Liebe zeigen.

 

Denn darin sehen wir als Kirche und als Christen eine unserer wichtigsten Aufgaben.

Da wir dies auch als eine der wichtigsten Aufgaben unserer Kirche sehen, sind wir mit der Adventskirche in das Projekt eingestiegen.

Als Pfarrerin möchte ich den Gemeindegliedern, aber auch anderen, am Seelsorgebus ein unverbindliches Angebot zum Gespräch machen.

Sie müssen sich nicht bei mir im Büro zum Gespräch anmelden oder auf gut Glück vorbei kommen und dann doch keine Pfarrerin/ keinen Pfarrer im Gemeindezentrum antreffen.

Es würde mich sehr freuen, den einen oder die andere am Seelsorgebus zu treffen,  wenn der Bus an verschiedenen Standorten in den neuen, aber auch in den alten Stadtteilen Halt macht.

Die Gespräche führen nicht nur die Seelsorger vor Ort, sondern auch ehrenamtlich geschulte Gemeindemitglieder.

Wenn Sie also Lust zum Ratschen oder etwas auf dem Herzen haben, 

dann kommen Sie gerne beim Seelsorgebus vorbei.

Wir nehmen uns Zeit und freuen uns auf Sie.

Ihre

Pfarrerin Christine Untch